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Ja­mai­ka ist ge­schei­tert – und jetzt?

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    Ja­mai­ka ist ge­schei­tert – und jetzt?

    Allgemein | 22. November, 2017 | 0

    Rheinische Post

    21.11.2017

    Die FDP hat die Ja­mai­ka-Son­die­run­gen auf Bun­des­ebe­ne mit CDU/CSU und Grü­nen in der Nacht zu Mon­tag plat­zen las­sen. Po­li­ti­ker aus dem Kreis Heins­berg zei­gen sich von die­sem Schritt über­rascht. Kom­men jetzt Neu­wah­len?
    VON AN­GE­LI­KA HAHN UND MI­CHA­EL HE­CKERS
    KREIS HEINS­BERG Dass die FDP die Ja­mai­ka-Ver­hand­lun­gen hat schei­tern las­sen, über­rasch­te am spä­ten Sonn­tag­abend auch die po­li­ti­schen Ver­tre­ter aus dem Kreis Heins­berg.
    Für den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Wil­fried Oel­lers (CDU) reih­te sich ges­tern in Ber­lin ein Sit­zungs­ter­min an den an­de­ren. Ge­gen­über un­se­rer Re­dak­ti­on äu­ßer­te der Heins­ber­ger sein Be­dau­ern über das Schei­tern der Son­die­rungs­ge­sprä­che, denn trotz der schwie­ri­gen Aus­gangs­la­ge sei er op­ti­mis­tisch ge­we­sen, dass es zu ei­ner Lö­sung kom­men wür­de, zu­mal nach sei­nem Kennt­nis­stand bei vie­len The­men wie Fi­nan­zen, Steu­er­po­li­tik und Zu­wan­de­rung schon Kom­pro­mis­se ge­fun­den wor­den wa­ren. Über das Ver­hal­ten der FDP äu­ßert Oel­lers des­halb Un­ver­ständ­nis. „Nach mei­nem Kennt­nis­stand muss­ten die Li­be­ra­len in den Ver­hand­lun­gen kei­nes­falls klein bei­ge­ben“, sag­te er. Die Äu­ße­run­gen von FDP-Chef Chris­ti­an Lind­ner un­mit­tel­bar nach dem Schei­tern der Son­die­rungs­ge­sprä­che er­schie­nen Wil­fried Oel­lers „kei­nes­falls spon­tan, sie klan­gen eher lan­ge vor­be­rei­tet.“ Die FDP sei mit ih­rem Ver­hal­ten der po­li­ti­schen Ver­ant­wor­tung, ei­ne Re­gie­rung zu bil­den, nicht nach­ge­kom­men. „Man muss die Fra­ge stel­len, wie ernst es der FDP mit den Son­die­rungs­ge­sprä­chen über­haupt war?“, sagt Oel­lers. Für „un­ein­ge­schränkt rich­tig“ hält der Heins­ber­ger Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te die Wor­te von Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er, der die Par­tei­en ges­tern, am Tag nach dem Schei­tern der Son­die­rungs­ge­sprä­che, an ih­re Ver­ant­wor­tung zur Re­gie­rungs­bil­dung er­in­ner­te. Der Ball liegt nach An­sicht von Wil­fried Oel­lers jetzt bei FDP und SPD. „Bei­de Par­tei­en müs­sen ihr Ver­hal­ten über­den­ken“. Die CDU sei of­fen für Ge­sprä­che.
    Nor­bert Spin­rath (SPD) Der frü­he­re SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Nor­bert Spin­rath zeig­te sich ges­tern al­les an­de­re als scha­den­froh über das Aus der Son­die­rungs­ge­sprä­che. „Das ist ei­ne rie­si­ge po­li­ti­sche Ka­ta­stro­phe, dass das Gan­ze, nach­dem man sich wo­chen­lang be­harkt hat, so en­det.“ Ihm sei klar ge­we­sen, dass es auf­grund der Kon­stel­la­ti­on schwie­ri­ge Ver­hand­lun­gen ge­ben wer­de. „Aber ich ha­be auch wie al­le Welt ge­glaubt, dass zu­letzt doch der Druck groß ge­nug ist, zu ei­ner ge­mein­sa­men Lö­sung zu kom­men.“
    Zur Kri­tik, dass die SPD vor­schnell Ver­hand­lun­gen zu ei­ner neu­en gro­ßen Ko­ali­ti­on ab­ge­lehnt hat, so­wie ak­tu­el­len For­de­run­gen, doch noch Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, er­teilt Spin­rath ei­ne Ab­sa­ge. Er ist über­zeugt: „Die Ent­schei­dung für die Op­po­si­ti­on war rich­tig und sie bleibt auch wei­ter rich­tig. Die gro­ße Ko­ali­ti­on war zu­letzt an ei­nem Punkt an­ge­langt, wo wie CDU- und SPD-Zie­le nicht mehr ver­ein­bar wa­ren, ob bei der Ren­te, Fa­mi­li­en-, Ar­beits­mark­po­li­tik, Woh­nungs­bau oder Mi­gra­ti­on.“ Neu­wah­len hält Spin­rath für ei­nen „bit­te­ren, aber wohl wahr­schein­li­chen Weg“, der zu­dem die re­gio­na­len Par­tei­en an die Gren­ze ih­rer fi­nan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten füh­ren dürf­te. Ob er selbst bei Neu­wah­len wie­der als Kan­di­dat an­tritt, woll­te Spin­rath ges­tern nicht oh­ne die vor­he­ri­ge Ab­stim­mung mit den Par­tei­gre­mi­en sa­gen. Er hielt sich üb­ri­gens am Sonn­tag­abend selbst in Ber­lin auf, weil ges­tern dort ei­ne Sit­zung des In­sti­tuts für Eu­ro­päi­sche Po­li­tik an­stand, des­sen Ku­ra­to­ri­um Spin­rath wei­ter an­ge­hört. Er ha­be am Sonn­tag wie vie­le Men­schen die Ent­wick­lung bis spät in die Nacht mit Span­nung in Fern­se­hen und In­ter­net ver­folgt.
    Klaus J. Wag­ner Dass die ei­ge­ne Par­tei die Ja­mai­ka-Ver­hand­lun­gen am spä­ten Sonn­tag­abend hat plat­zen las­sen, kam auch für den FDP-Kreis­vor­sit­zen­den und Bun­des­tags­kan­di­da­ten Klaus J. Wag­ner aus Weg­berg völ­lig über­ra­schend. „Ich hat­te die Hoff­nung und die Zu­ver­sicht, dass wir als Freie De­mo­kra­ten mit den an­de­ren drei Par­tei­en ei­nen ge­mein­sa­men Weg fin­den kön­nen, um für un­se­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein neu­es zu­kunfts­ge­rich­te­tes Den­ken in der Po­li­tik um­set­zen zu kön­nen“, sag­te er im Ge­spräch mit un­se­rer Re­dak­ti­on. Wag­ner be­dau­ert, dass sich die an den Son­die­rungs­ge­sprä­chen Be­tei­lig­ten „an Ein­zel­hei­ten ver­lo­ren“ hät­ten. Aus sei­ner Sicht wä­re es schön ge­we­sen, wenn man ei­ne par­tei­über­grei­fen­de ge­mein­sa­me Idee, ei­ne „Vi­si­on“ im po­si­ti­ven Sin­ne, hät­ten rea­li­sie­ren kön­nen. „Aber wenn ei­ne Ko­ali­ti­on nur als Fort­set­zung der bis­he­ri­gen Po­li­tik oh­ne li­be­ra­le Schwer­punk­te mach­bar ge­we­sen wä­re, tei­le ich die An­sicht, dass es bes­ser ist, dann nicht um je­den Preis in ei­ne Re­gie­rung ein­zu­tre­ten.“ Wag­ner macht kei­nen Hehl dar­aus, dass mög­li­che Neu­wah­len und ein er­neu­ter Wahl­kampf für den ver­gleichs­wei­se klei­nen FDP-Kreis­ver­band Heins­berg mit sei­nen 180 Mit­glie­dern ei­ne enor­me Her­aus­for­de­rung be­deu­ten wür­de – auch fi­nan­zi­el­ler Art. Ob er wie­der für die FDP als Kan­di­dat zur Ver­fü­gung ste­hen wür­de, ließ er ges­tern of­fen.
    Ruth Seidl, die frü­he­re Land­tags­ab­ge­ord­ne­te der Grü­nen aus Was­sen­berg, sagt, sie ha­be scho­ckiert und fas­sungs­los das Aus der Son­die­run­gen in Ber­lin zur Kennt­nis ge­nom­men, nach­dem die Si­gna­le am Nach­mit­tag noch al­les an­de­re hät­ten ver­mu­ten las­sen. „Al­le hat­ten ei­ne ho­he staats­po­li­ti­sche Ver­ant­wor­tung – die jet­zi­ge Si­tua­ti­on de­sta­bi­li­siert die Kanz­le­rin und Deutsch­land“ – be­son­ders schlecht sei dies in ei­ner Zeit, wo ein in­sta­bi­les Eu­ro­pa Deutsch­land als Stüt­ze brau­che. Ja­mai­ka hät­te man durch­aus zu ei­nem Pro­jekt ent­wi­ckeln kön­nen, sagt Seidl, es ha­be gu­te An­sät­ze et­wa beim Ein­wan­de­rungs­ge­setz ge­ge­ben. Dass man nach fünf Wo­chen nicht zu trag­fä­hi­gen Kom­pro­mis­sen ge­kom­men ist, kann die Was­sen­ber­ge­rin nicht nach­voll­zie­hen. An Kom­pro­miss­be­reit­schaft ih­rer ei­ge­nen Par­tei­kol­le­gen von den Grü­nen ha­be es je­den­falls nicht ge­man­gelt. Der FDP-Rück­zug sei „kein Stil“, zei­ge we­nig staats­po­li­ti­sche Ver­ant­wor­tung. Un­ver­ein­bar­keit der Po­si­tio­nen hät­te man frü­her, vor dem Start in die Ziel­ge­ra­de, ab­se­hen kön­nen, ist Seidl über­zeugt. Vor al­lem fragt sie: „Was nutzt die­ser Ab­bruch den Men­schen?“ Neu­wah­len wür­den ver­mut­lich kaum zu kla­re­ren Ver­hält­nis­se füh­ren, statt­des­sen Po­pu­lis­ten eher wei­ter stär­ken. Den Rück­zug der SPD und ihr Be­har­ren auf der Op­po­si­ti­ons­rol­le hält sie aber eben­falls für nicht fair.
    Mi­cha­el Stock (SPD), Bür­ger­meis­ter der Stadt Weg­berg, zeig­te sich ges­tern vom Schei­tern der Son­die­rungs­ge­sprä­che eben­falls über­rascht: „Ich mei­ne, dass die Men­schen in Deutsch­land ei­nen Auf­trag er­teilt ha­ben, den die Ab­ge­ord­ne­ten nun um­set­zen soll­ten. Das Grund­ge­setz sieht nicht vor, so­lan­ge zu wäh­len, bis das Er­geb­nis ei­ne ein­fa­che Re­gie­rungs­bil­dung zu­lässt.“ Sei­ner An­sicht nach sind al­le de­mo­kra­ti­schen Par­tei­en jetzt da­zu auf­ge­ru­fen, in sich zu ge­hen und ei­nen gro­ßen Kom­pro­miss zu fin­den.
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    Wilfried Oellers MdB

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