Heinsberger Zeitung, 07.08.2022
Text und Bild: (red)
Wegberg Für Nicolas Fischer geht es bald los. Ein Jahr Aufenthalt in den USA steht für den jungen Wegberger auf dem Programm. Möglich macht es das PPP, das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages und des US-amerikanischen Kongresses.
Zum ersten Mal richtet sich das Programm nicht nur an Schüler, sondern ausdrücklich auch an junge Berufstätige. Die Patenschaft über die PPP-Stipendiaten übernimmt der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Heinsberg, Wilfried Oellers. Er hatte den 23-jährigen Kfz-Mechatroniker, der in einem Restaurationsbetrieb für Oldtimer arbeitet, aus einem Bewerberpool zuvor ausgesucht. „Die Bewerber sind alle geeignet und hätten es verdient, mit dem PPP einen Auslandsaufenthalt erleben zu können. Das macht die Auswahl so schwierig“, erklärte der Abgeordnete Oellers.
Nicolas Fischer wird in eine Gastfamilie in der Hauptstadt des Bundesstaats Nebraska kommen und auf zwei Gasteltern, zwei Gastgroßeltern und zwei Gasthunde treffen. Zudem kann er bis Dezember ein College besuchen. Auch sein Chef, Harald Jülicher, begrüßt den Austausch. Schließlich habe er selbst auch längere Zeit in den USA gelebt und dort sein Handwerk verfeinert. „Ich wünsche Nicolas ein tolles Jahr mit vielen schönen Eindrücken und positiven Erlebnissen. Ich hoffe, dass er das Austauschjahr noch sehr lange in guter Erinnerung behalten wird.“ sagte der Abgeordnete Oellers. Das PPP besteht bereits seit 1983 und es ist eine Erfolgsgeschichte deutsch-amerikanischer Beziehungen: Schüler aus den USA und Deutschland erhalten die Möglichkeit als Stipendiat einen einjährigen Einblick in den Alltag des jeweiligen Gastlandes zu erhalten und dabei zugleich ihr Heimatland zu repräsentieren.