Wilfried OellersWilfried OellersWilfried OellersWilfried Oellers
  • Startseite
    • Aktuelles
    • Presseecho
  • Persönliches
    • Lebenslauf
    • Einkünfte
  • Berlin
    • Gremien
    • Reden im Plenum
    • Besuch in Berlin
  • Wahlkreis
    • Kreis Heinsberg
    • Stadt Erkelenz
    • Stadt Geilenkirchen
    • Stadt Heinsberg
    • Stadt Hückelhoven
    • Stadt Übach-Palenberg
    • Stadt Wassenberg
    • Stadt Wegberg
    • Gemeinde Gangelt
    • Gemeinde Selfkant
    • Gemeinde Waldfeucht
    • Bürgersprechstunde
    • Patenschaftsprogramm
  • Service
    • Kontakt
    • Team
    • Pressefotos
    • Wahlprogramm
  • Teilhabe

Förster Claus Gingter erklärt in Wassenberg: Spuren der Dürre im Wald sichtbar

    Home presseartikel Förster Claus Gingter erklärt in Wassenberg: Spuren der Dürre im Wald sichtbar
    NextPrevious

    Förster Claus Gingter erklärt in Wassenberg: Spuren der Dürre im Wald sichtbar

    Allgemein | 26. September, 2020 | 0

    Rheinische Post, 25.09.2020

    Text: Katharina Gillessen

    Foto: Nicole Peters

    Erkelenzer Land Die trockenen Sommer der letzten drei Jahre zeigen sich im Wald anhand abgestorbener Baumkronen und Schädlingsbefall. Eine Bestandsaufnahme der hiesigen Wälder von Förster Claus Gingter.

    In den letzten drei Jahren jagte ein heißer und trockener Sommer den nächsten. Wochenlang Temperaturen über 30 Grad Celsius und vor allem kaum Niederschläge. Die Spuren dieser Dürre sind in unseren Wäldern sichtbar. Der Norden zählt zu den waldreichsten Gebieten des Kreises Heinsberg. Die beiden Kommunen Wassenberg und Wegberg weisen die größten bewaldeten Flächen auf. Je fast ein Drittel der Gemeindefläche wird von Wäldern bedeckt.

    Förster Claus Gingter erläutert die Folgen, die die Dürre für unsere Wälder hat: „Seit drei Jahren gab es kaum pflanzenverwertbaren Niederschlag. Mittlerweile haben wir hier eine Bodentrockenheit von 1,80 Meter erreicht. Bis in diese Tiefe ist kein pflanzenverfügbares Wasser.“ Zum Vergleich: Die meisten Pflanzen bewegen sich in Tiefen von 30 bis 70 Zentimetern unter der Erde. Der UFZ-Dürremonitor ordnet unsere Region in der Kategorie „extreme Dürre“ ein. „Vor fünf Jahren war das so nicht absehbar, die Hitze hat uns überrollt“, so der Gingter, der im Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde für den nördlichen Kreis Heinsberg zuständig ist.

    Was wir für unsere Wälder tun können

    Förster Claus Gingter erklärt: „Den einzelnen Baum im Wald gießen ist kontraproduktiv.“ Bildlich gesprochen spielt man dem Baum kurzfristig vor, dass sich die äußeren Bedingungen und die Wetterverhältnisse geändert hätten. „Er fährt seine Versorgung wieder hoch, obwohl sich nichts verändert hat. Stattdessen sollten wir auf unseren Wasserverbrauch achten und statt zum Auto zu Fahrrad oder ÖPNV greifen, das würde unseren Wäldern guttun.“

    Wer im Wald unterwegs ist, sollte nicht rauchen, keinen Lärm machen und seinen Müll mitnehmen. „Für 200.000 Euro habe ich bereits Müll entsorgen müssen“, so Gingter.

    An den Eichen am Eingang zum Wassenberger Stadtwald bei „Alt Holland“ zeigt sich die Dürre mit trockenen Ästen, Blattverlust und vor allem „Zopftrockenheit“. „Die Baumwipfel werden nicht mehr versorgt und die Bäume können sich nicht mehr kühlen“, erklärt Gingter. „Sie standen zwar im Frühjahr in voller Blüte und tragen trotz der Dürre nun viele Eicheln – aber mir kommt das vor wie ein letztes Aufbäumen.“

    Die trockene Hitze macht zugleich Schädlingen, wie dem Borkenkäfer, ein leichtes Spiel. Davon sind besonders Fichten betroffen. „Wir haben hier in den Wäldern zwischen 15 und 20 Prozent Fichten. Erste Mutationen des Borkenkäfers befallen zudem Kiefern und Douglasien“, erläutert Gingter. „Wir haben hier sehr viel Totholz abgeräumt, um dem Käfer die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Gleichzeitig müssen wir auch sicherstellen, dass kein Risiko durch die abgestorbenen Bäume entsteht, denn der Stadtwald ist als Naherholungsgebiet stark frequentiert.“

    Je geschwächter ein Baum ist, desto krankheitsanfälliger ist er. Gerade ältere Bäume betrifft dies, jüngere sind anpassungsfähiger. Nun ist ein Umbau des Waldes gefragt: „Wir brauchen einen un-gleichaltrigen, gemischten Bestand. Die Wälder müssen standortgemäß schnellstmöglich verjüngt werden“. Alle Baumarten sind gleichsam von der Trockenheit betroffen. Vergleichsweise gut angepasst sind Esskastanie, Kiefer und die amerikanische Roteiche. Wichtig ist, die Begehrlichkeiten und den Nutzen des Waldes schützen.

    Die aktive Bewirtschaftung stößt oft auf wenig Verständnis. Doch wir sollten das Ökosystem als Ganzes sehen mit seinen drei Funktionen – Nutzen, Schutz und Erholung.“ Er ist sich sicher: „Der Waldumbau wird uns die nächsten 50 Jahre begleiten. Ich bin zuversichtlich, dass der Wald nicht verschwinden wird, doch er wird sein Aussehen verändern. Wir müssen der Natur Zeit geben und den Wald langfristig umbauen. Ein intakter Wald ist wichtig für Klima, Luftaustausch und Wasserfilterung. Dafür muss wieder ein größeres Bewusstsein geschaffen werden.“ Um Kindern den Wald pädagogisch näherzubringen, ist im Stadtwald ein Waldlehrpfad geplant.

    Anstoß für die kleine Bestandsaufnahme der hiesigen Waldgebiete war eine Baumpflanzaktion des Heinsberger Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers. Zum Abschluss der Nachhaltigkeitswoche im Deutschen Bundestag erhielt jeder Abgeordnete der CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen Setzling, um diesen im eigenen Waldkreis einpflanzen zu können. Der Eichen-Setzling, den Oellers rund 600 Kilometer mit dem Zug aus Berlin in den Kreis transportierte, fand auf Anraten von Claus Gingter seinen neuen Standort im Wassenberger Stadtwald hinter dem Rückhaltebecken bei „Alt Holland“. Dort sind kürzlich ebenfalls drei Mammutbäume gepflanzt worden.

    Von Seiten des Bundes sind zuletzt Fördermittel in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für den Umbau des Waldes zur Verfügung gestellt worden. „Diese Mittel sind natürlich eine große Hilfe, aber solange es nicht regnet trotzdem problematisch. Sie müssen zeitlich gestreckt und langfristig zur Verfügung gestellt werden. Wenn ich als Förster von diesem Geld Setzlinge pflanze, obwohl ich weiß, dass es aufgrund der Bodenbeschaffenheit keinen Zweck hat, bringt das aus forstfachlicher Sicht nichts. Der trockene Boden entzieht der Pflanze lediglich den Rest an Feuchtigkeit.“

    Neben Niederschlägen mangelt es ebenfalls an Saatgut. „Die Bäume werden zwar beerntet, aber die Baumschulen kommen mit dem Ziehen der neuen Setzlinge nicht hinterher“, so Förster Claus Gingter. „Zusätzlich brauchen wir für den Waldumbau mehr qualifiziertes Forstpersonal.“

    No tags.

    Wilfried Oellers MdB

    Deutscher Bundestag

    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

    Telefon: 030 / 227 – 77231
    Fax: 030 / 227 – 76233

    E-Mail
    wilfried.oellers@bundestag.de

    Wahlkreisbüro

    Schafhausener Str. 42
    52525 Heinsberg

    Telefon: 02452 / 9788120
    Fax: 02452 / 9788125

    E-Mail
    wilfried.oellers.wk@bundestag.de

    Archiv der Artikel

    • 2026 (5)
      • März (1)
      • Februar (1)
      • Januar (3)
    • 2025 (14)
      • Dezember (3)
      • November (3)
      • Oktober (1)
      • September (3)
      • Juni (1)
      • Mai (1)
      • April (1)
      • Februar (1)
    • 2024 (36)
      • Dezember (4)
      • November (2)
      • Oktober (2)
      • September (2)
      • Juli (3)
      • Juni (5)
      • Mai (2)
      • April (4)
      • März (5)
      • Februar (4)
      • Januar (2)
    • 2023 (50)
      • Dezember (5)
      • November (3)
      • Oktober (3)
      • September (5)
      • Juli (2)
      • Juni (5)
      • Mai (5)
      • April (5)
      • März (3)
      • Februar (4)
      • Januar (3)
    • 2022 (54)
      • Dezember (3)
      • November (5)
      • Oktober (5)
      • September (5)
      • August (2)
      • Juli (4)
      • Juni (5)
      • Mai (5)
      • April (4)
      • März (4)
      • Februar (5)
      • Januar (5)
    • 2021 (65)
      • Dezember (5)
      • November (4)
      • August (1)
      • Juli (2)
      • Juni (5)
      • Mai (5)
      • April (5)
      • März (5)
      • Februar (5)
      • Januar (5)
    • 2020 (95)
      • Dezember (5)
      • November (5)
      • Oktober (5)
      • September (5)
      • August (5)
      • Juli (5)
      • Juni (5)
      • Mai (5)
      • April (5)
      • März (5)
      • Februar (4)
      • Januar (4)
    • 2019 (68)
      • Dezember (5)
      • November (4)
      • Oktober (5)
      • September (5)
      • August (3)
      • Juli (1)
      • Juni (5)
      • Mai (4)
      • April (5)
      • März (5)
      • Februar (5)
      • Januar (4)
    • 2018 (64)
      • Dezember (2)
      • November (5)
      • Oktober (4)
      • September (5)
      • August (4)
      • Juli (5)
      • Juni (4)
      • Mai (4)
      • April (1)
      • März (5)
      • Februar (5)
      • Januar (3)
    • 2017 (73)
      • Dezember (2)
      • November (1)
      • Oktober (3)
      • September (2)
      • August (5)
      • Juli (4)
      • Juni (5)
      • Mai (5)
      • April (5)
      • März (5)
      • Februar (5)
      • Januar (4)
    • 2016 (83)
      • Dezember (5)
      • November (5)
      • Oktober (5)
      • September (5)
      • August (5)
      • Juli (4)
      • Juni (5)
      • Mai (5)
      • April (5)
      • März (5)
      • Februar (5)
      • Januar (5)
    • 2015 (58)
      • Dezember (5)
      • November (5)
      • Oktober (5)
      • September (5)
      • August (3)
      • Juli (5)
      • Juni (1)
      • Mai (2)
      • April (3)
      • März (2)
      • Februar (1)
      • Januar (4)
    • 2014 (24)
      • Dezember (2)
      • November (5)
      • Oktober (4)
      • September (3)
      • August (2)
      • Juli (5)

    Soziale Medien

    • Wilfried Oellers auf Facebook
    • Wilfried Oellers auf Instagram
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Cookie-Einstellungen
    © 2013-2025 Wilfried Oellers
    • Startseite
      • Aktuelles
      • Presseecho
    • Persönliches
      • Lebenslauf
      • Einkünfte
    • Berlin
      • Gremien
      • Reden im Plenum
      • Besuch in Berlin
    • Wahlkreis
      • Kreis Heinsberg
      • Stadt Erkelenz
      • Stadt Geilenkirchen
      • Stadt Heinsberg
      • Stadt Hückelhoven
      • Stadt Übach-Palenberg
      • Stadt Wassenberg
      • Stadt Wegberg
      • Gemeinde Gangelt
      • Gemeinde Selfkant
      • Gemeinde Waldfeucht
      • Bürgersprechstunde
      • Patenschaftsprogramm
    • Service
      • Kontakt
      • Team
      • Pressefotos
      • Wahlprogramm
    • Teilhabe
    Wilfried Oellers